Sollten Sie Beine oder Arme mit oder gegen den Strich rasieren?
Eine der größten Debatten beim Rasieren dreht sich darum, ob man mit oder gegen den Strich rasieren sollte. Manche schwören darauf, dass man mit dem Strich die gründlichste Rasur erzielt. Andere behaupten, es sei der schnellste Weg zu Hautirritationen und Rasurbrand. Aber was stimmt denn nun?
Wer schon einmal nach der Rasur einen unangenehmen Ausschlag hatte oder mit eingewachsenen Haaren zu kämpfen hatte, weiß, was es heißt, etwas falsch zu machen. Da sich die meisten Menschen täglich bis einmal im Monat rasieren, kann die falsche Entscheidung zu Unbehagen und Schmerzen führen.
Im Folgenden beantworten wir die Frage, ob man mit oder gegen den Strich rasieren sollte – und erklären, warum das so wichtig ist. Wenn Sie sich demnächst die Beine oder Arme rasieren möchten, lesen Sie dies bitte zuerst.
Was bedeutet „mit der Wuchsrichtung rasieren“?
Falls Sie sich jetzt am Kopf kratzen und sich fragen, was dieser Begriff überhaupt bedeutet, sind Sie nicht allein. „Mit dem Strich rasieren“ ist eine gängige Redewendung und bedeutet, sich in Wuchsrichtung der Haare zu rasieren.
Am Körper ist die Wuchsrichtung normalerweise recht deutlich erkennbar. Die Haare an Beinen oder Armen wachsen beispielsweise normalerweise von der Mitte weg oder zur Seite.
Im Gesicht ist es nicht immer so offensichtlich. Der einfache Trick ist, mit der Hand über die Haare zu fahren. Fühlt es sich rau an, schneidet man entgegen der Wuchsrichtung; fühlt es sich glatt an, schneidet man mit der Wuchsrichtung.
Gegen den Strich rasieren: Was passiert?
Die meisten Barbiere und Dermatologen raten zur Rasur. mit Mit der Wuchsrichtung rasieren. Warum? Ganz einfach: Es verursacht weniger Hautreizungen, und man rasiert nicht entgegen der natürlichen Haarwuchsrichtung. Das Ergebnis? Rasurbrand und eingewachsene Haare sind deutlich seltener.
Das Gegenteil ist der Fall, wenn man entgegen der Wuchsrichtung schneidet. Dies kann zu entzündeten Beulen, eingewachsenen Haaren und sogar zu Hautinfektionen führen.
Warum sollte also jemand gegen den Strom schwimmen?
Die Rasur entgegen der Wuchsrichtung sorgt für die gründlichste Rasur. Da sich die Haare beim Rasieren entgegen der Wuchsrichtung leichter erfassen lassen, können sie näher am Haarfollikel abgeschnitten werden. Deshalb entscheiden sich viele dafür – insbesondere im Gesicht.
Sollte man die Beine mit oder gegen die Wuchsrichtung rasieren?
An den Beinen wachsen die Haare normalerweise gleichmäßig nach unten zum Boden. Dadurch lässt sich die Wuchsrichtung leichter erkennen.
Rasieren Sie sich zunächst in Wuchsrichtung. So entfernen Sie die meisten Haare und Ihre Beine fühlen sich glatt an. Falls Sie noch nicht zufrieden sind, können Sie ein zweites Mal quer zur Wuchsrichtung oder leicht dagegen rasieren. Vermeiden Sie zu viele Durchgänge, da dies die Haut zusätzlich reizen kann.
Sollte man die Arme mit oder gegen die Wuchsrichtung rasieren?
Die Arme sind etwas kniffliger. Armhaare wachsen oft in verschiedene Richtungen. Normalerweise rasiert man in Wuchsrichtung, also vom Ellbogen zur Hand, aber die Haare verlaufen trotzdem nicht perfekt parallel zur Wuchsrichtung. Trotzdem ist diese Vorgehensweise empfehlenswerter als die Rasur in die andere Richtung.
Die Haut an den Armen ist empfindlicher als an anderen Körperstellen. Rasieren entgegen der Wuchsrichtung führt eher zu Hautreizungen oder Rasierpickeln.
Die beste Technik für glatte, reizfreie Ergebnisse
Gibt es einen Trick für optimale Ergebnisse? Meistens liegt es tatsächlich nur an der Klingenrichtung. Es gibt aber ein paar Dinge, die Sie tun können, um Rasierpickel zu vermeiden.
Befolgen Sie diese Tipps:
· Beginnen Sie mit warmem Wasser. Eine kurze Dusche oder Spülung macht die Haare weicher, wodurch die Rasur viel einfacher und ohne Ziepen gelingt.
· Verwenden Sie Rasierschaum oder -gel. Dadurch wird die Reibung verringert und das Gleiten der Klinge erleichtert, was das Risiko von Hautreizungen senkt.
· Üben Sie leichten Druck aus. Lassen Sie den Rasierer die Arbeit machen. Stärkeres Drücken reizt die Haut nur, ohne das Ergebnis zu verbessern.
· Nur keine Eile. Wer sich Zeit lässt, macht weniger Fehler, übersieht weniger Stellen und muss nicht mehrmals über dieselbe Stelle gehen.
· Vermeiden Sie wiederholte Pässe. Jeder zusätzliche Versuch führt zu Frustration, also versuchen Sie, es gleich beim ersten Mal richtig zu machen.
· Verwenden Sie eine scharfe Klinge oder eine hochwertige
Elektrische vs. manuelle Rasur für Beine und Arme
Die nächste wichtige Frage ist, ob sich ein Nassrasierer überhaupt lohnt. Das Streifen der Klinge über die Haut mag zwar die gründlichste Rasur ermöglichen, verursacht aber auch deutlich mehr Hautirritationen und Unbehagen. Nassrasierer bergen generell ein höheres Risiko für Rasierpickel und eingewachsene Haare – insbesondere, wenn die Klinge stumpf ist.
· Ein Schutzbügel schützt ihre Klingen, damit sie nicht zu nah schneiden.
· Sie können in mehrere Richtungen schneiden, daher ist es einfacher, mit der Wuchsrichtung zu rasieren.
· Sie sind so konzipiert, dass sie sich den Konturen Ihres Körpers anpassen – ideal für Achselhöhlen oder Beine.

Der
Nähe vs. Komfort
Die Entscheidung, ob man sich mit oder gegen den Strich rasiert, ist im Grunde eine einfache. Möchte man eine gründlichere Rasur mit dem Risiko von Rasierpickeln und eingewachsenen Haaren oder bevorzugt man eine angenehmere Rasur für den Alltag?
Selbst wenn Sie sich gegen den Strom entscheiden, können die oben genannten Tipps das Risiko von Beschwerden verringern.