So verhindern Sie Rasierpickel
Rasierpickel – oder Pseudofolliculitis barbae – sind mehr als nur lästig. Nach der Rasur wünscht man sich glatte Haut, doch stattdessen bekommt man rote Pickelchen. Sind sie erst einmal da, können sie bis zu drei Monate anhalten, besonders bei häufiger Rasur.
Am besten lässt sich Rasierpickel loswerden, indem man ganz aufs Rasieren verzichtet und die betroffene Stelle behandelt. Doch was, wenn man sie von vornherein vermeiden möchte? Wie beugt man Rasierpickeln vor? Was ist der Unterschied zwischen Rasurbrand und Rasierpickeln? Und wie behandelt man Rasierpickel, wenn sie nicht verschwinden wollen? Die Antworten finden Sie weiter unten.
Was sind Rasierpickel eigentlich?
Rasierpickel entstehen, wenn sich das Haar nach hinten krümmt und wieder in die Haut einwächst. Sie treten häufig nach der Rasur, dem Wachsen oder dem Zupfen auf. Die meisten Betroffenen bemerken kleine, entzündete Pickelchen um den Haarfollikel herum. Diese können jucken oder schmerzen und sich zu Pusteln entwickeln. Rasierpickel sind häufiger bei Menschen mit lockigem oder dickem Haar anzutreffen.
Verwechseln Sie Rasierpickel nicht mit Rasurbrand. Letzterer entsteht, wenn die Haut durch die Reibung beim Rasieren gereizt wird – insbesondere, wenn man zu fest aufdrückt oder zu oft rasiert.
Rasierpickel können an jeder behaarten Körperstelle auftreten. Am häufigsten sind sie jedoch im Gesicht, an den Beinen und im Intimbereich zu finden. Unbehandelt können sie zu Narbenbildung und tiefen Hautrillen führen.
Schritt 1. Bereiten Sie Ihre Haut vor der Rasur vor
Rasieren Sie niemals schmutzige oder unsaubere Haut. Das begünstigt Infektionen, Entzündungen und Rasierpickel. Beginnen Sie jede Rasur mit einer Gesichtsreinigung mit warmem Wasser und einem milden Reinigungsmittel. Dadurch werden überschüssiges Öl und Bakterien entfernt, die die Haarfollikel verstopfen können. Das warme Wasser macht die Haare außerdem weicher.
Wenn Sie sich nur alle paar Tage rasieren, ist es ratsam, dies mit einem Peeling zu verbinden. Verwenden Sie dazu ein mechanisches oder chemisches Peeling, um abgestorbene Hautschüppchen zu entfernen, in denen sich Haare verfangen können.
Schritt 2. Verwenden Sie den richtigen Rasierer und die richtige Technik.
Die Art des Rasierers, den Sie verwenden, ist wichtig.
Die meisten Männer entscheiden sich entweder für einen
Rasieren Sie dieselbe Stelle nicht mehrmals. Üben Sie nur leichten Druck aus und lassen Sie den Rasierer sanft über die Haut gleiten. So erhalten Sie ein glattes und sauberes Ergebnis.
Wenn Sie ein/e verwenden

Schritt 3. Die richtige Pflege nach der Rasur, die wirklich funktioniert
Die Vorbeugung von Rasierpickeln setzt sich auch nach der Rasur fort.
Mit kaltem Wasser abspülen, um die Poren zu schließen und eventuelle Rasierschaumreste zu entfernen.Tragen Sie einen beruhigenden Balsam oder eine Feuchtigkeitscreme auf, um Irritationen zu lindern und den Feuchtigkeitsverlust auszugleichen. Produkte mit Aloe Vera oder Hamamelis sind hervorragend geeignet.
Verzichten Sie auf alkoholhaltige Aftershaves. Diese trocknen die Haut zusätzlich aus und brennen bei kleinen Schnitten oder Verletzungen. Ziel ist es, die Haut mit Feuchtigkeit zu versorgen, nicht zu reizen oder Entzündungen zu verursachen. Es geht nicht um den Duft, sondern um den Schutz.
Schritt 4. Langfristige Präventionsgewohnheiten
Ergänzend zu Ihrer Rasurroutine sollten Sie sich einige vorbeugende Gewohnheiten aneignen. Diese verhindern Rasierpickel. Probieren Sie diese Tipps:
· Regelmäßig peelen (2–3 Mal pro Woche). Dadurch bleiben die Poren frei und das Haar wächst nach außen, anstatt sich unter der Haut einzurollen. Ein sanftes Peeling oder ein chemisches Exfoliant ist am besten geeignet.
· Nicht zu gründlich rasieren. Das wiederholte Massieren derselben Stelle mag sich im Moment angenehm anfühlen, führt aber später oft zu Hautreizungen und eingewachsenen Haaren.
· Halten Sie Ihre Werkzeuge sauber. Wechseln Sie Einwegklingen häufig aus, und wenn Sie eine
· Gönnen Sie Ihrer Haut eine Pause. Wenn die Haut empfindlich ist oder gerötet aussieht, sollten Sie einen Tag pausieren. Rasieren über gereizten Stellen verschlimmert die Pickel nur und verlangsamt die Heilung.
Wann sollte man einen Dermatologen aufsuchen?
Chronische Pseudofollikulitis heilt nicht immer von selbst ab. Selbst bei sorgfältiger Reinigung und Rasur kann sie wochen- oder monatelang bestehen bleiben. Unbehandelt kann sie die Haut dauerhaft schädigen und Narben hinterlassen.
Wenn Sie kleine, rote Pickel bemerken, sollten Sie am besten einen Hautarzt oder Hausarzt aufsuchen. Dieser kann Ihnen das passende Medikament verschreiben. Bei leichten bis mittelschweren Fällen von Rasierpickeln hilft Benzoylperoxid in der Regel gut. Ist die Haut jedoch infiziert, sind Antibiotika notwendig.
Das richtige Werkzeug für den Job
Wenn Sie Rasierpickel wirklich vermeiden wollen, ist der richtige Rasierer das A und O. Er sollte nicht kratzen oder ziehen, sondern sanft über die Haut gleiten und die Haare schneiden, ohne die Haut zu reizen.
Das ist es.
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